Wissenschaftliches Symposium

Die Krisen der Demokratie in den 1920er und 1930er Jahren

Mittwoch, 3. November bis Freitag, 5. November 2021

Volkskundemuseum Wien

Laudongasse 15-19

1080 Wien


Der dritte und letzte Teil einer Konferenzserie, die vom 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs ihren Ausgangspunkt nahm und einen Bogen vom Ende der Monarchie über die Republiksgründung bis zur Entstehung autoritärer Systeme im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs spannt. 

Ausgehend von länderspezifischen Einzelbetrachtungen will das Symposium den Versuch unternehmen, generelle Entwicklungen im Europa der Zwischenkriegszeit sichtbar und erklärbar zu machen, die direkt in autoritäre Strukturen, Totalitarismus und Faschismus mündeten.


COVID-19 INFORMATION:

Aufgrund der derzeitigen Pandemiesituation müssen wir Sie bitten, sich für die Konferenz „Die Krisen der Demokratie in den 1920er und 1930er Jahren“ bis spätestens 1.11.2021 anzumelden.

Anmeldung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung bekanntgemachten Covid-Verordnungen. 



PROGRAMM:

Mittwoch, 3. November 2021 18:00 Uhr

Begrüßung und Einführungen


Univ.-Dozin. Drin. Maria Mesner

Plattform zeithistorischer politischer Archive, Kreisky-Archiv

Univ.-Prof. Dr. Oliver Jens Schmitt

Präsident der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Eröffnungsvortrag: Stepan Bandera und die Krise der ukrainischen, europäischen und globalen Demokratie

Dr. Grzegorz Rossolinski-Liebe Freie Universität Berlin


Anschließend lädt die Plattform zeithistorischer politischer Archive zu Erfrischungen.


Donnerstag, 4. November 2021 09:30 Uhr

Schwerpunkt Südeuropa


Das doppelte Scheitern der Demokratie im Spanien der Zwischenkriegszeit

Prof. Dr. Walther L. Bernecker Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg


Ständestaat auf Portugiesisch?

Ein Blick auf Portugal unter Salazar aus Wiener Sicht.

Dr. David Schriffl Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten


Die Krise der liberalen Demokratie in Italien nach dem Ersten Weltkrieg und die Machtübernahme des Faschismus

Federico Scarano Università degli studi della Campania Luigi Vanvitelli


Jugoslawien: vom Parlamentarismus zur Königsdiktatur

Profin. Drin. Marie-Janine Calic Ludwig-Maximilians-Universität München


Chair: Dr. Johannes Schönner Karl-von-Vogelsang-Institut


Mittagspause: 12:00 Uhr


Donnerstag, 4. November 2021 14:30 Uhr

Schwerpunkt Osteuropa


Keine Demokratie und trotzdem Krise: Ungarn in den 1920er und 1930er-Jahren

Dr. Béla Rásky Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien


Demokratie der Krisen. Rumäniens Integrationsprozess zwischen den Weltkriegen

Dr. Florian Kührer-Wielach Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München


Die Krise der Demokratie in Polen. Zur Interdependenz von politischen Zeitdiagnosen und wissenschaftlichen Analyserahmen

Drin Stefanie Zloch TU Dresden


Chair: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mueller Institut für osteuropäische Geschichte, Universität Wien


Ende: ca. 17:00 Uhr


Freitag, 5. November 2021 09:30 Uhr

Podiumsdiskussion: Schwerpunkt Österreich


Univ.-Prof. Dr. Michael Gehler Universität Hildesheim

HR Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout Österreichisches Staatsarchiv

Drin. Lucile Dreidemy Universität Wien

Dozin. Drin. Irene Bandhauer-Schöffmann Universität Wien

ao. Univ.-Prof. Dr. Stefan Schima Universität Wien


Chair: Dr. Georg Spitaler Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung


Ende: ca. 12:30 Uhr