Bericht über die Konferenz: "Die Parteien und der Erste Weltkrieg"

Die Plattform zeithistorischer politischer Archive veranstaltete am Mittwoch. 6. November und Donnerstag, 7. November 2013 ein zweitägiges wissenschaftliches Symposion über das Verhalten der österreichischen Parteien vor und während des Ersten Weltkriegs. Die Veranstaltung wurde durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften maßgeblich unterstützt.

 

Aufbauend auf den aktuellen österreichischen und internationalen Forschungen, versuchten Historiker, Kultur- und Politikwissenschaftler sowie Soziologen, die Interaktion politischer Parteien zwischen österreichischer Innenpolitik, Kriegseuphorie und folgender Ernüchterung erklärbar und nachvollziehbar zu machen.

Eröffnet wurde die Tagung am 6. November durch einen Vortrag der US-amerikanischen Historikerin Maureen Healy (Universität Portland), die die Normalität und Unbekümmertheit in Österreich am Vorabend einer der größten Menschheitskatastrophen beschrieb. Am 7. November folgten die Panels „Parteien und der Kriegsausbruch“, „Religionsgemeinschaften und NGO’s in ihrer Position zur Kriegsfrage“ und „Die Formierung der Massen, die Parteien und der Krieg“. Den Abschluss der Tagung  bildeten ein bemerkenswertes Referat von Helmut Konrad (Universität Graz), sowie eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit Manfried Rauchensteiner, Lorenz Mikoletzky und Maddalena Guiotto.

Alle Referate und Fachbeiträge werden in einem Tagungsband, der in der ersten Jahreshälfte 2014 erscheinen soll, publiziert.

 
 
 
 
Blick in den Vortragssaal während der Tagung.
 
 
Univ.-Doz. Dr. Gernot Stimmer während seines Vortrags. Am Podium v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Lutz Musner, Dr. Johannes Schönner und Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout.
 
 

Anregende Diskussionen schlossen die Vorträge ab.
Die Vortragenden Dr. Regina Wonisch, Univ.-Prof. Dr. Andras Gerö, Chair Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout, Univ.-Prof. Dr. Maureen Healy, Univ.-Prof. Dr. Lutz Musner, Univ.-Doz. Dr. Gernot Stimmer und Dr. Johannes Schönner stellten sich den Fragen aus dem Publikum.